Die Marea Alta hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Ursprünglich eine Lesbenbar, zieht sie heute ein sehr gemischtes Publikum an, und ist seit über 20 Jahren Heimat für queere Menschen in Wien.
Von der Lesbenbar zur queeren Szenekneipe
Gegründet wurde der Laden als Treffpunkt für lesbische Migrantinnen, intersektional gedacht: Frauen, die von Mehrfachdiskriminierung betroffen sind, sollten hier einen Schutzraum finden. Mittlerweile ist die Marea Alta eine queere Bar, die Frauen wie Männer anzieht.

Vor der Tür steht ein winziger Außenbereich mit zwei Tischen, schon von außen ist der Laden als queere Bar erkennbar. Drinnen ist alles in Rot getaucht: rote Vorhänge, dunkelrot gestrichene Wände und eine Theke, die in schillerndem Rot leuchtet. Das erzeugt einen warmen Eindruck, in dem man sich schnell wohlfühlt.
Gespräche schon vor der Tür: Oft kommst du hier draußen mit den Raucher:innen ins Gespräch, bevor du überhaupt drinnen bist.

Im queeren Szenebezirk ringsum findest du außerdem The Hive, das Village, das frühere Kisss und die frühere Mango Bar.
Lohnt sich ein Besuch?
Lohnt sich für dich, wenn
- Du suchst eine wirklich queer gemischte Bar, in der auch Frauen selbstverständlich sind
- Du magst warmes, rotes Ambiente
- Du kommst gerne an der Theke ins Gespräch
- Du magst internationales Publikum
Eher nichts für dich, wenn
- Du suchst eine große Location oder eine Tanzfläche
- Du willst sonntags ausgehen, dann ist geschlossen
- Du willst draußen sitzen, der Außenbereich hat nur zwei Tische
Lage und Kontakt
Die Marea Alta liegt nahe dem weltberühmten Naschmarkt, unweit der U4-Station Kettenbrückengasse. Weitere queere Adressen findest du im Szenebezirk ringsum.
Adresse: Gumpendorfer Straße 28, 1060 Wien


